Sonntag, 6. Februar 2011

Optimismus ist Pflicht, zumindest bis sich die Realität zeigt

So oder so ähnlich erging es mir am vergangenen Freitag. Da stand nämlich der erste Tempodauerlauf der Saison auf dem Plan. Die Trainingsvorgabe dabei lag bei ca. 90% der maximalen Leistung, also schon etwas flotter, aber immer noch mit einem Potential noch schneller zu laufen. Soweit so gut, das Trainingsziel lag dabei meine Trainingsrunde von ca. 13,7 km in unter einer Stunde zu laufen, was einem Schnitt von etwa 4:23 min/km entspricht. Die bisherigen Trainingseinheiten waren allesamt langsamer angesetzt, so bei ca. 5:10 min/km. Das Tempogefühl war also ein komplett anderes als zuvor. Also rannte ich los …

Der Optimismus blieb ganze 7 Minuten, da kam die bittere Realität. 7 Minuten mit einem Top-Schnitt. Losgelaufen bin ich mit etwa 3 min/km, aber auch mit dem Wissen dieses Tempo nicht halten zu können. Der nächste Blick zur Uhr zeigte 3:30 min/km und das Gefühl sagte “gut so”, der Verstand aber sagte “wahnsinnig (sowohl wahnsinnig toll so schnell zu laufen, als auch wahnsinnig so schnell zu laufen). Aber nach etwa 7 Minuten war es dann vorbei. Die Schritte wurden schwerer, die Frequenz langsamer, und so kam es dass sich die Geschwindigkeit zwischen 4:20 und 4:30 min/km einpendelte. Von Euphorie war hier aber nichts mehr zu spüren.

Vielleicht kommt das diese Saison ja noch, das anfängliche Tempo zu halten, Optimismus ist eben Pflicht !!!

 

Eine kleine Zusammenfassung von 10.10.2010 bis heute

Schwimmen   75,75 km – 33 Stunden, 56 Minuten

Radfahren       1.330,25 km – 47 Stunden, 53 Minuten

Laufen           461,02 km – 42 Stunden, 8 Minuten

Insgesamt                       126 Stunden, 28 Minuten an 119 Tagen, also etwa 64 Minuten pro Tag. Gar nicht mal so viel, oder ?!

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